In Zeiten, in denen Menschen “Always-On” und ständig erreichbar sind, tragen Unternehmen eine besondere Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Das EugH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung untersteicht dies: Jeder Arbeitnehmer hat bereits laut der gültigen EU-Arbeitszeitrichtlinie ein Recht darauf, seine Höchstarbeitszeit zu begrenzen und tägliche und wöchentliche Ruhezeiten einzuhalten. Dieses Recht kann laut Meinung des EugH nur dann sichergestellt werden, wenn die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber dazu verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches System einzurichten, mit dem die von einem jeden Arbeitnehmer geleistete tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann.Damit wird also eine professionelle Arbeitszeiterfassung für Arbeitgeber unterlässlich.

Doch dies bedeutet nicht allein mehr Schutz für den Arbeitnehmer. Auch die Unternehmensseite gewinnt: Heutzutage ist die Zeit eine der knappsten Ressourcen und sie sinnvoll und produktiv zu nutzen ist für Unternehmen unerlässlich.

Arbeitszeiterfassung im Lichte des EugH Urteils

In diesem Whitepaper werden wir das Thema Arbeitszeiterfassung hauptsächlich unter den folgenden Gesichtspunkten betrachten:

  • Compliance: Mit der Umsetzung des EugH-Urteil in nationales Recht werden Arbeitszeiterfassungssysteme bald unerlässlich;
  • Produktivität: Wie Sie mithilfe der Einführung eines Zeiterfassungssystems das Leistungsvermögen Ihrer Mitarbeiter steigern und so von ihren Fähigkeiten und ihrer Verfügbarkeit profitieren können;
  • Eine neue Generation von Mitarbeitern: Wie die richtigen digitalen Tools Sie dabei unterstützen, die neue Generation für sich zu gewinnen und zu binden;
  • Die Bedeutung von Technologie: Wie neue Tools das Ein- und Ausstempeln erleichtern und gleichzeitig wertvolle Daten zur Verfügung stellen;
  • Erste Schritte zur Einführung eines Arbeitszeiterfassungssystems.